Aktuelles » 16. deutscher Präventionstag in Oldenburg
xIn der Zeit vom 30. Mai bis 31. Mai 2011 fand der 16. deutsche Präventionstag in Oldenburg statt. Die Studiengruppe 01/09/P-04 der hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung konnte an diesem Ereignis teilnehmen und sich über das Thema Kriminalprävention ausführlich informieren.
Schwerpunktthema dieses Präventionstages war Computerkriminalität, die in Zeiten von Facebook und Co immer mehr in den Mittelpunkt rückt. Es gab zu diesem Thema zahlreiche Diskussionen, Vorträge, Workshops oder Informationen, an denen man teilnehmen konnte. Es waren jedoch auch viele andere Formen der Prävention vertreten.
Die Studiengruppe 01/09/P-04 der hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung
In den zwei weitläufigen Hallen fanden sich Informationsstände von den Länderpolizeien, der Bundespolizei und zahlreichen Vereinen, Unternehmen und Behörden, die sich mit dem Thema Prävention befassen. So gab es u.a. Informationen über Prävention gegen Straftaten, Rechts- und Linksextremismus, Drogen, Alkohol oder Aids, bis hin zum Thema Verkehrssicherheit.
v.l.n.r.: Markus Wortmann („Sicheres Netz Hilft e.V.) , Horst Cerny (Landesvorsitzender WEISSER RING - Hessen), Sebastian Schreiber (Fa. SySS GmbH)
Da der Studiengruppe der Besuch dieses Ereignisses durch den Verein „Sicheres Netz Hilft e.V.“ ermöglicht wurde, war es selbstverständlich, dass die Gruppe geschlossen an dem Vortrag von Herrn Wortmann („Sicheres Netz Hilft e.V.) und Herrn Schreiber (Fa. SySS GmbH) zum Thema „Live Hacking - so brechen Hacker in IT-Netze ein und wie kann ich mich schützen“ teilnahmen. Als Moderator fungierte Herr Cerny (Landesvorsitzender WEISSER RING - Hessen).Die Informationsveranstaltung stieß auf großes Interesse. Über 200 Zuhörer fanden sich im großen Festsaal ein.
Hier zeigte Herr Schreiber dem verblüfften Publikum an Hand von praktischen Beispielen, wie einfach z.B. der „Einbruch“ in elektronische Kassensysteme ist, um lediglich einen Betrag von z.B. 1,00 € zu bezahlen, für etwas das eigentlich viel teurer ist. „Ungesicherte WLAN-Netze und fehlende Kompetenzen im Umgang mit den Neuen Medien stellen ein erhöhtes Sicherheitsrisiko dar und machen es sogenannten „Cyberkriminellen“ einfach Straftaten in fremden Namen zu begehen, so Wortmann.“
Plenum beim 16. deutschen Präventionstag in Oldenburg
Insgesamt gesehen war die Teilnahme am 16. Deutschen Präventionstag für alle Studierenden eine große Bereicherung, die sich sicherlich positiv auf den späteren dienstlichen Umgang mit dem Thema aktiver Kriminalprävention auswirken wird.
(Text: Dominik Paul, Rebekka Rammé)




